Wettbewerb Museum des 20. Jahrhunderts
Standort:

Berlin

Nutzung:

Museum

Aufgabe:

Realisierungskonzept

Auftrag:

Geschlossener Wettbewerb

Netto grundfläche (DIN - 277):

24'433 m2

Brutto Grundfläche (DIN - 277):

28'38 m2

Brutto Rauminhalt (DIN 277):

184'092 m2

Grundstückfläche:

10'243 m2

Team Landschaftsarchitektur:

Bösch Landschaftsarchitektur

Verkehrsplanung:

Poliplan

Bauingenieur:

WaltGalmarini

Lichtplanung:

MichaelJosefHeusi

Bauphysik:

3D

Ausstellungsarchitektur:

Neo Studio Berlin & Neumann Schneider Architekten

Akustik:

WSDG

Architekturmodellbau:

Architektur Modellbau

Jahr:

2016

Die Leitidee

Vier Solitäre verweben die dynamischen Flächen des öffentlichen Raumes zu einem Knotenpunkt, bilden ein Bindeglied der Stadtlandschaft und stellen den menschlichen Massstab sicher. Der Teppich aus Aktivität und Interaktion belebt die gebaute Präzision. Sein stetiger Wandel erzeugt Spannung, belebt die durchlässige Komposition und spannt Räume zwischen ihm und seiner gebauten Umgebung auf. Das Kulturforum als Gelenk zwischen zwei wichtigen Grünanlagen Berlins, alt und neu, Jagdrevier und Verkehrsbrache. In Mitten Baudenkmälern und Architekturikonen. An der Achse Mitte City West.

Ein Teppich aus Transparenz und Interaktion. So verwebt das soziale Agieren im Äusseren wie auch im Inneren; vertauscht den Besucher mit dem Flaneur; schafft Knotenpunkte des aktiven Treffens und zugleich Orte des passiven Rückzugs. Dieser stetige Wandel, welcher die durchlässige Komposition belebt und Räume zwischen ihm und seiner gebauten Umgebung aufspannt, ist Programm.

Untergeschoss
Um die geschlossenen Funktionskerne - die introvertierten Ausstellungsräume, gliedern sich die nach Aussen diffundierenden Umräume. Blickachsen zu umliegenden Objekten und Freiräumen, zwischen Innen und Aussen über unterschiedliche Niveaus durchdringen die Raumstruktur und schaffen Bezüge. Der chronologische Aufbau der Sammlung ergänzt die Räume der Nationalgalerie. Es entsteht eine Zeitachse mit unterschiedlichen Einstiegspunkten. Die Besucher bewegen sich entlang der kulturellen Zeitachse.

Erdgeschoss
Das Gebäude neben dem Matthäikirchplatz und vor dem neuen Scharounplatz ist den Besucherdiensten gewidmet (Kassen, Garderoben, Gastronomie, Museumspädagogie usw.) und funktioniert als Hauptzugang. Das längs gerichtete Gebäude entlang der Potsdamerstrasse beherbergt die Ausstellungsplattform Marzona und
verfügt ebenso über einen eigenen Zugang. Im Baukörper an der Sigismundstrasse werden die internen Nutzungen untergebracht: Anlieferung, Restaurierung, wissenschaftliche Verwaltung und der Personaleingang.

1. Obergeschoss
Der Turm als Landmark; - Potsdamerplatz – Potsdamerstrasse - Landwehrkanal – Hier arrangieren sich die Sonderräume (Kupferstichkabinett, die Sammlung Marx, usw.) und der Medien- und Veranstaltungsraum mit einer autarken Zutrittsmöglichkeit.

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