Neuhausen am Rheinfall
Wohnsiedlung
Sanierung und Umbau
Analyse, Konzept, Planung & Umbau
Durchmischte Mieterschaft
2024
Callwey Wohnbauten des Jahres 2025
BLT Built Desin Awards 2024 Winner
Ausgangslage
In Folge des Brandes im Dachstuhl eines Gebäudes der Wohnsiedlung Brunnenwiesenstrasse in Neuhausen am Rheinfall wurde die Entscheidung zur umfassenden Sanierung und dem zeitgemässen Umbau aller drei Bestandsgebäude gefällt. Die Grundrisse der Wohnungen in den drei Fünfzigerjahre Bauten sind kleinteilig und verschachtelt angelegt, die Fenster in Lochöffnungen ausgeführt und die Balkone relativ klein und schmal gehalten. Das Dachgeschoss im Bestand beherbergt neben einer Wohnung auch noch Abstellräume für das ganze Gebäude. In den Mehrfamilienhäusern sind bereits Aufzüge vorhanden, allerdings enden diese auf den Zwischenpodesten der Treppen und sind somit nicht barrierefrei.
In Folge des Brandes im Dachstuhl eines Gebäudes der Wohnsiedlung Brunnenwiesenstrasse in Neuhausen am Rheinfall wurde die Entscheidung zur umfassenden Sanierung und dem zeitgemässen Umbau aller drei Bestandsgebäude gefällt. Die Grundrisse der Wohnungen in den drei Fünfzigerjahre Bauten sind kleinteilig und verschachtelt angelegt, die Fenster in Lochöffnungen ausgeführt und die Balkone relativ klein und schmal gehalten. Das Dachgeschoss im Bestand beherbergt neben einer Wohnung auch noch Abstellräume für das ganze Gebäude. In den Mehrfamilienhäusern sind bereits Aufzüge vorhanden, allerdings enden diese auf den Zwischenpodesten der Treppen und sind somit nicht barrierefrei.
Zielsetzung
Die Grundrisse werden neu arrangiert, während qualitativer Bestand, wo möglich, erhalten und auf den heutigen Standard angeglichen wird. Durch die effektive Umstrukturierung innerhalb der Gebäude gelingt es, mehr Wohnungen auf derselben Fläche anzuordnen. Der Eingangsbereich der Gebäude wird im Zuge des Umbaus den Bewohner:innen zurückgegeben, indem er in das Untergeschoss verlegt und mit einem Gemeinschaftsraum verbunden wird.
Eine weitere entscheidende Massnahme dabei ist die Absenkung des Innenhofs auf das Niveau des Untergeschosses, wodurch dieser zur neuen Adressierung des Wohnquartiers gemacht wird. Die orthogonale Anordnung der Gebäude auf dem Areal zentriert sich zum Innenhof hin, was durch die neuen, grosszügigen Balkone verstärkt wird. Die Aufenthaltsqualität des Innenhofs wird grundlegend aufgewertet, es entsteht ein gemeinschaftlich genutzten Aussenraum.
Um barrierefreie Zugänglichkeit und Erschliessung zu ermöglichen, werden die Aufzüge wird in das Innere des Gebäudes gesetzt und auf alle Etagen erweitert.
Durch den Bau einer Tiefgarage tritt das Auto in den Hintergrund. Der Fokus im Eingangsgeschoss und dem Aussenraum liegt auf den neu gewonnenen Freiraum der Aufenthaltsbereiche und deren räumlicher Qualität für die Bewohner*innen.